Hinter dem »Sprachpingel« verbirgt sich Juliane Topka. Ich bin freiberufliche Lektorin, das heißt: Ich korrigiere Rechtschreib- und Grammatikfehler, spinne rote Fäden, pflücke Stilblüten, sortiere durcheinandergeratene Redewendungen, hänge schiefe Bilder gerade, ergänze, streiche und formuliere um. Damit Texte klar sind, lebendig wirken und sich ohne Mühe lesen lassen.

Was Sprache kann, hat mich schon als Kind begeistert: Es gibt ein Foto von mir, wie ich im zarten Alter von 6 oder 7 Jahren in einem riesigen Sessel sitze, völlig vertieft in ein Taschenbuch namens »Unsere Oma«. Man hätte neben mir einen Feuerwerkskörper zünden können, ich hätte nicht mal mit der Wimper gezuckt.

Weil »man mit Sprache aber ja so gar nichts machen kann«, habe ich einen kleinen Umweg genommen, bevor ich da ankam, wo ich mich jetzt pudelwohl fühle. Mit dem Lektorat für Unternehmenskommunikation bin ich bereits im 11. Jahr, und insgesamt verdiene ich seit mehr als 15 Jahren mein Geld mit gut gewählten Wörtern und Worten. So viel zum Thema »brotlose Kunst«.

Alles, was mir bei meiner Arbeit und in meinem Alltag an sprachlichen Besonderheiten begegnet, findet Platz in diesem Blog. Anders gesagt: Heiteres und ernst Gemeintes, Unterirdisches und Überflüssiges zum Thema Sprache.

Viel Spaß!