Wer nachdenkt, ist klar im Vorteil

Wie geht das eigentlich vor sich, wenn eine Firma überlegt, wie und vor allem wo sie den Text auf ihre Verpackungen aufbringt?

Neulich war dieses Dings für die Spülmaschine leer, das verhindern soll, dass die Gläser korrodieren. Ich stöberte in der Kammer und fand noch eins in Originalverpackung. Und ganz oben auf dieser Verpackung stand dies:

Was, bitte, ist das für eine Formulierung? Hat denn die Marketingabteilung niemanden, den sie mal fragen kann, ob die Texte alle so in Ordnung sind? Es gäbe so viele Möglichkeiten, aber »Stop zu trüben Gläsern« passt ja nun hinten und vorne nicht. 

Heute nun kaufte ich ein neues Reserve-Dings. Dieses Mal waren die Packungen im Laden nicht an einer Wandhalterung aufgehängt, sondern standen ganz normal im Regal. Und siehe da:

Was die Formulierung angeht, bin ich also versöhnt (auch wenn ich nicht dazu neige, mit meinen Gläsern zu sprechen). Aber mal ehrlich: Wer kommt auf die Idee, einen Teil eines Textes genau an die Stelle zu schreiben, die den Verbraucher gar nicht erreicht, weil Packungen im Laden aufgehängt werden?!

Kategorien: Mecker-Ecke und getaggt , . | Kommentieren |

Ein Kommentar

  1. Am 18. September 2008 um 21:37 Uhr veröffentlicht | Permalink

    iH glaube ja, dass man in der WERbebranche daruf trainiert wird, einfach jede freie FLÄCHE ALS PLATZ FÜR IN BILD ODER EINEN Slogan anzusehen, der gefälligst auch zu nutzen, also vollzuschmieren sei. ;-)

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