Es könnte alles so einfach sein

Vor einigen Wochen hatte ein großes Hamburger Unternehmen, das wöchentlich eine neue Welt verkauft, Kleidung im Angebot. Aber nicht irgendwelche! Nein, es gab zum Beispiel »Longsleeves«, »Henleys«, »Beanies« oder »Cropped T-Shirts«.

Dass Otto Normalverbraucher und Lieschen Müller, die (im besten Sinn verstanden) zweifellos den Großteil der Kundschaft stellen, das möglicherweise nicht verstehen, hatte ganz offensichtlich zwischendurch schon mal jemand angemerkt. Aber so ganz wollte man auf die zur Schau gestellte Coolness dann doch nicht verzichten. Statt also einfach deutsche Bezeichnungen zu verwenden, entschied man sich, in dem dazugehörigen Prospekt ein Glossar abzudrucken, das all diese Begriffe erklärte. Warum einfach, wenn es auch umständlich geht?

Zielgruppengerechte Kommunikation? Nie gehört.

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