Rubrik: Wussten Sie schon, …?

»Zwei Minuten für die Sprache« (4/2020): x-einander und Verb

Heute serviere ich Ihnen eine Faustregel, die gut zu merken ist und sich breit anwenden lässt. Es geht um Kombinationen von »aneinander«, »aufeinander«, »auseinander«, »miteinander« oder »voneinander« mit einem Verb. Schreibt man die zusammen oder nicht?

Unabhängig davon, welches der Adverbien mit »-einander« Sie vor sich haben, gilt: Die Kombination mit einem Verb (Tätigkeitswort) schreibt man zusammen, wenn die Betonung ausschließlich in der Mitte von »-einander» liegt:

aneinandergeraten, aufeinanderprallen, sich mit etwas auseinandersetzen,
voneinandergehen

Hat aber das Verb eine eigene Betonung, schreibt man zwei Wörter:

aneinander denken, aufeinander achten, auseinander hervorgehen,
voneinander wissen

Wohl am häufigsten werde ich gefragt, ob man die Kombination aus »aufeinander« und »folgen(d)« denn nun zusammen- oder getrennt schreibt. Wenn Sie die Betonung prüfen, merken Sie: Beide Varianten sind möglich. Entsprechend sind auch beide Schreibweisen zulässig, der Duden empfiehlt hier die Zusammenschreibung.

Kombinationen von »miteinander« und einem Verb schreibt man übrigens immer in zwei Wörtern. Das ist aber keineswegs eine Abweichung von der Regel. Es liegt daran, dass es kein Verb gibt, das in der Verbindung mit »miteinander« unbetont bleibt.

 

Dies ist die April-Ausgabe 2020 der »Zwei Minuten für die Sprache«, die ich einmal pro Monat per Mail verschicke (Anmeldung). 


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»Zwei Minuten für die Sprache« (3/2020): Lass es einfach!

Häufig werde ich gefragt, ob sich im Zuge von Sprachwandel und Rechtschreibreform etwas an der Bildung von Imperativen geändert habe. Dass falsche Aufforderungsformen wie »les(e)« oder »geb(e)« inzwischen sogar in renommierten Zeitungen mal durchrutschen, sorgt offenbar für Irritationen. Verständlich! Deshalb gibt es von mir heute eine kleine Auffrischung in Sachen Befehlsform.

Oft wird der Imperativ durch Weglassen des »-(e)n« aus dem Infinitiv gebildet. So heißt es zum Beispiel »Geh mal bitte zur Seite«, »Grüß deine Schwester von mir« oder »Wasch dir die Hände«. Aber es gibt eben auch Fälle, in denen es anders läuft: Es heißt »Gib (nicht: gebe) mir mal einen Tipp«, »Nimm (nicht: nehme) dir einen Keks« und »Lies (nicht: lese) mal den Artikel«. Genau so, wie wir es alle in der Schule gelernt haben (sollten). Daran hat die verbreitet falsche Umgangssprache bisher nichts geändert, und die Rechtschreibreform hat damit ohnehin nichts zu tun.

Ein weiterer häufiger Fehler ist der inflationäre Einsatz von Apostrophen. Die sind im Zusammenhang mit Imperativen fehl am Platz. Mit einem Apostroph kann man anzeigen, dass etwas weggelassen wird; nötig ist das aber nur, wenn der Begriff ohne das Strichlein schwer zu erfassen wäre. Die Form »geh« ist aber genauso verständlich wie »gehe«, Gleiches gilt für »hol«/»hole« oder »grüß«/»grüße«: Apostrophe brauchen Sie da nicht, die bremsen nur den Lesefluss. Und bei »nimm«, »gib« oder »lies« ist gar nichts weggelassen, die sind einfach so, wie sie sind.

 

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»Zwei Minuten für die Sprache« (2/2020): Do it yourself

»Do it yourself« ist in den letzten Jahren wieder sehr in Mode gekommen. Man schreibt und spricht es auf Englisch, das klingt offenbar für viele besser. Oder liegt es einfach daran, dass viele Menschen unsicher sind, wie man Kombinationen mit »selbst« richtig schreibt? Auch wenn das natürlich eine rhetorische Frage ist: Gegen die Unsicherheit kann man ja was tun.

Heißt es also »selbstbacken« oder »selbst backen«, »selbstgenäht« oder »selbst genäht«, »selbstklebend« oder »selbst klebend«? Was richtig ist, hängt davon ab, was mit »selbst« kombiniert wird: ein Adjektiv (Eigenschaftswort) oder ein Verb (Tätigkeitswort).

Kombinationen mit Adjektiven sind kein großes Thema, die schreiben Sie mit einiger Sicherheit intuitiv richtig, nämlich zusammen: selbstbewusst, selbstbestimmt, selbstverständlich, selbstgefällig, selbsttätig.

Bei der Verbindung mit Verben gilt es zu unterscheiden: Steht das Verb im Infinitiv, schreibt man getrennt (selbst backen, selbst nähen). Geht es aber um das, was durch eine entsprechende Tätigkeit entstanden ist (hier etwa Brot, Kuchen, ein Kleidungsstück), steht das Verb nicht mehr im Infinitiv. Die Formen »gebacken« und »genäht« heißen in der Grammatiksprache Partizipien. Und weil diese Partizipien hier gebraucht werden wie Adjektive, lassen sich die entsprechenden Kombinationen auch in beide Kategorien einordnen. Man kann sie also getrennt oder zusammenschreiben: ein selbstgebackenes oder selbst gebackenes Brot, eine selbstgenähte oder selbst genähte Hose.

Bleibt noch »selbstklebend« oder »selbstentzündlich«: Diese Begriffe sind Kurzformen für »von selbst klebend/entzündlich«. Bei ihrer Bildung fällt ein Wort weg (»von«), und immer wenn das passiert, schreibt man das Verbleibende zusammen.

 

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»Zwei Minuten für die Sprache« (1/2020): bewegt oder bewogen?

Das Verb »bewegen« lässt sich vielseitig einsetzen. Meistens wird es schwach gebeugt, das heißt, in den grammatischen Formen bleibt die Grundform (»beweg-«) immer gleich: Er bewegt, sie bewegte, er hat etwas bewegt. Was viele aber nicht wissen: In einer Bedeutung ist »bewegen« ein starkes Verb.

Aber der Reihe nach. Das schwache Verb »bewegen« bezeichnet eine Orts- oder Lageveränderung: Man bewegt einen Gegenstand von A nach B, jemand bewegt den Kopf zur Seite, die Erde bewegt sich um die Sonne. In übertragener Bedeutung bewegt sich zum Beispiel etwas im Kreis (führt zu keinem Ergebnis), oder jemand bewegt (erreicht) durch sein Handeln etwas.

In allen diesen Fällen bleibt der Wortstamm in den Vergangenheitsformen unverändert: Er hat (sich) bewegt, sie bewegte (sich). Interessant wird es, wenn die Bewegung innerlich geschieht.

Wenn mich ein Ereignis oder eine Rede berührt hat, war ich tief bewegt. Ließ ein Problem jemanden eine Zeit lang nicht ruhig schlafen, hat es ihn bewegt. Bestimmte Umstände oder Motive können eine Person aber auch dazu veranlassen, etwas zu tun oder zu entscheiden. Und genau in diesen Fällen ist »bewegen« ein starkes Verb, bei dessen Beugung sich die Grundform verändert: Etwas hat jemanden zum Einlenken, zum Kauf, zum Verzicht oder zu irgendetwas anderem bewogen. In dieser Bedeutung ist die Form »bewegt« falsch.

Als Eselsbrücke können Sie sich merken, dass in dieser Bedeutung der Aspekt des Abwägens mitschwingt; dann wirkt »bewogen« auch gleich viel natürlicher als »bewegt«.

 

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»Zwei Minuten für die Sprache« (12/2019): Auswahlfragen

Eine Leserin dieses Newsletters brachte mich neulich auf eine sprachliche Eigenheit im Zusammenhang mit Auswahlfragen. Nehmen wir mal an, jemand möchte zwei Sorten Weihnachtsplätzchen backen und fragt nach den besten Rezepten. Wie heißt es dann richtig?

Welches sind die besten Keksrezepte, die du kennst?
Welche sind die besten Keksrezepte, die du kennst?

Nüchtern betrachtet würde man sagen, die zweite Variante ist richtig; schließlich heißt es ja auch »Welche Keksrezepte kennst du?« und nicht »Welches Keksrezepte kennst du?«. Klare Sache also. Eigentlich. Wenn da nicht dieses Bauchgefühl wäre, das den meisten von uns sagt, dass »welches« in diesem Zusammenhang vertrauter klingt …

Und wann, wenn nicht bei Keksen, sollte man auf seinen Bauch hören? Tatsächlich sind Fragen nach diesem Schema grundsätzlich mit dem Fragewort »welches?« korrekt. Dabei ist es ganz egal, ob die Auswahlbegriffe maskulin, feminin oder neutral sind und ob sie im Singular oder im Plural stehen. Ein Fragewort für alle Formen, es ist immer richtig. Das ist doch mal eine einfache Regel, oder? Noch ein paar Beispiele:

Welches sind die wichtigsten Zutaten?
Welches ist der richtige Rührbesen?

Nur wenn das Substantiv nicht genannt wird, kommt auch mal »welche« vor. Wenn Sie also mit jemandem alle Kekse durchprobiert haben und kurz vor dem Zuckerkoma Ihr Gegenüber nach dessen liebster Sorte fragen, reicht es zur Not auch ohne s:

Welche ist die leckerste?

 

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»Zwei Minuten für die Sprache« (11/2019): Ordnung bei Zahlen

Heute greife ich gerne wieder einen Themenwunsch auf, den ich von einem Leser erhielt: Es geht um Zahlen, die den Platz in einer Reihenfolge bezeichnen.

Wenn jemand zum Beispiel 50 Jahre alt wird, feiert er seinen 50. Geburtstag. Genauso korrekt: seinen 50sten oder natürlich auch fünfzigsten Geburtstag. Der Punkt hinter der Zahl zeigt an, dass es sich um die Einordnung in eine Zahlenreihe handelt, die entsprechende Endung (»-sten«) setzt man dann beim Lesen automatisch hinzu. Genau dieses »-sten« ist in der zweiten Variante (50sten) in Buchstaben ausgeschrieben, ersetzt also den Punkt. Die häufig zu lesende Form »50.sten« ist falsch, denn sie doppelt den Zusatz, würde also ausgesprochen »fünfzigsten-sten« heißen.

Manche schreiben auch von einem »50zigsten« oder sogar »50.zigsten« Geburtstag. Wenn Sie das Stück für Stück laut aussprechen, merken Sie: In der ersten Variante ist das »zig« gedoppelt (»fünfzig-zigsten«), in der zweiten das »zig« und zusätzlich noch das »sten« (»fünfzigsten-zigsten«).

Die richtigen Schreibweisen sind sehr logisch und gar nicht schwierig zu verinnerlichen. Mit einem einfachen Punkt hinter der Zahl sind Sie auf der sicheren Seite und müssen sich keine Gedanken über weitere Buchstaben machen. Wenn Sie nicht von den Buchstaben lassen möchten, ist es tatsächlich eine gute Idee, die einzelnen Teile laut auszusprechen.

Eine Ausnahme bildet nur die 1: In Kombination mit ihr können Sie zwar den Punkt nehmen (»1. Tagesordnungspunkt«); Kombinationen aus Ziffer und Buchstaben (»1ster«, »1ter«) funktionieren hier aber nicht, weil es eben nicht »ein(s)ter« heißt, sondern »erster«.

 

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»Zwei Minuten für die Sprache« (10/2019): zwangsweise und gezwungenermaßen

Ein Leser der »Zwei Minuten« schrieb mir, er habe beobachtet, dass die beiden Adverbien »zwangsweise« und »gezwungenermaßen« häufig verwechselt werden. Das schauen wir uns doch mal genauer an!

Der Duden verzeichnet in beiden Einträgen das jeweils andere Wort als Synonym. Aber mit Synonymen, also bedeutungsgleichen Wörtern, ist es nicht immer ganz einfach. Vollständig bedeutungsgleich sind sie oft nicht, und das ist auch hier der Fall. Bei »gezwungenermaßen« richtet sich der Blick in der Regel auf die Person oder Situation, die aufgrund bestimmter Umstände etwas tun oder auch lassen muss. Bei »zwangsweise« scheint meist eine Person oder Institution durch, die den Zwang aktiv verursacht (hat).

Wenn also zum Beispiel ein Beamter zwangsweise versetzt wird, dann ist klar, dass es eine höhere Stelle (Institution) gibt, die diese Versetzung angeordnet hat. Wenn aber jemand einen Umweg fahren muss, weil auf der geplanten Strecke kurz vorher ein Unfall passiert ist, dann ist »gezwungenermaßen« die bessere Wortwahl.

Nicht immer lässt sich diese Unterscheidung ganz klar treffen. Wie so oft, kommt es auf den Kontext an. Wird der erwähnte Umweg etwa durch eine geplante Großbaustelle notwendig, ist auch »zwangsweise« eine denkbare Option.

 

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»Zwei Minuten für die Sprache« (9/2019): gegenseitig/beiderseitig

Heißt es eigentlich »in beiderseitigem Einvernehmen« oder »in gegenseitigem Einvernehmen«? Auch wenn diese zwei Varianten auf den ersten Blick austauschbar erscheinen: Entscheidend ist, worauf im Einzelfall die Betonung liegt.

Das Adjektiv »beiderseitig« drückt aus, dass zwei Parteien oder Personen eine Sache betrachten und auf die gleiche Weise bewerten. Im Fall eines beiderseitigen Einverständnisses bedeutet das, dass diese zwei Parteien oder Personen zum Beispiel mit einer Lösung einverstanden sind.

Die Vereinbarung wurde in/mit beiderseitigem Einverständnis aufgehoben.

Anders ist es beim gegenseitigen Einvernehmen. Hier ist die Blickrichtung nicht parallel (auf die Sache), sondern aufeinander gerichtet: Der Fokus liegt auf dem Verhältnis zwischen den Handelnden; also darauf, was der jeweils andere tut oder sagt. Nehmen wir als Beispiel die Abwicklung von Bestellungen:

In gegenseitigem Einverständnis kümmert sich A um den Versand
und B um die Buchhaltung.

Und wenn Sie jetzt denken, dass man das doch eigentlich gar nicht verwechseln kann, dann achten Sie mal drauf: Immer wieder mal heißt es »beiderseitig«, wenn eigentlich »gegenseitig« richtig wäre.

 

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»Zwei Minuten für die Sprache« (8/2019): mutmaßlich vs. vermeintlich (II)

Vor fast drei Jahren schrieb ich an dieser Stelle mal über den Unterschied zwischen »mutmaßlich« und »vermeintlich«. In der Zwischenzeit ist mir häufig aufgefallen, dass diese beiden Adjektive nicht nur verwechselt, sondern auch auf ganz andere Art falsch gebraucht werden.

In einem Medienbericht las ich zum Beispiel kürzlich Folgendes:

Bei einem Unfall nach einem mutmaßlich illegalen Autorennen
wurden zwei Personen verletzt.

Der Teufel steckt wie so oft im Detail: In dieser Formulierung bezieht sich »mutmaßlich« nicht auf das Autorennen, sondern auf das Adjektiv »illegal«. Es gibt also auch legale Autorennen auf öffentlichen Straßen; nur von dieser speziellen Raserei vermutet man, sie sei nicht erlaubt gewesen? Das ist natürlich Unsinn. Tatsächlich vermutete die Polizei, dass ein Autorennen zu dem Unfall geführt habe. Um diesen Bezug auszudrücken, hätte es aber »bei einem mutmaßlichen illegalen Autorennen« heißen müssen. Das zweite Adjektiv (»illegalen«, völlig korrekt gebeugt) versperrt offenbar die Sicht darauf, was korrekte Grammatik ist.

Ein ähnliches sprachliches Durcheinander gab es vor einigen Monaten im Zusammenhang mit dem Regierungsskandal in Österreich: Da war von einer »vermeintlich reichen Russin« ebenso die Rede wie von einer »vermeintlichen reichen Russin«. In der ersten Variante ist die Frau auf jeden Fall Russin, aber gar nicht wirklich reich, die zweite Variante markiert das Gesamtkonstrukt »reiche Russin« als Schall und Rauch.

Sie sehen: Manchmal ist jeder Buchstabe entscheidend, um eine klare Aussage zu treffen.

 

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»Zwei Minuten für die Sprache« (7/2019): Vertrauen ist gut …

Unternehmen tun viel dafür, dass Kunden ihnen und ihren Marken Vertrauen schenken, und zu diesem Tun gehört auch die Unternehmenskommunikation. Interessanterweise gibt es genau da eine Hürde mit dem Vertrauen: Sie ist zwar rein sprachlicher Natur, führt aber dazu, dass man etwas völlig anderes aussagt als beabsichtigt.

Es geht um das Adjektiv »vertrauensvoll«. Schlägt man dieses Wort im Duden nach, finden sich die Bedeutungen »a) volles Vertrauen aufweisend« und »b) in gegenseitigem Vertrauen stattfindend«. Die dazugehörigen Beispiele zeigen, dass diese beiden Bedeutungen inhaltlich sehr nah beieinanderliegen: So kann a) eine Beziehung vertrauensvoll sein oder b) eine Zusammenarbeit. Man kann auch vertrauensvoll etwas tun: zum Beispiel eine schwierige Aufgabe anpacken oder ein Geheimnis offenbaren. Die handelnde Person vertraut darauf, dass die Aufgabe gelingt oder das Geheimnis in guten Händen ist.

So weit, so klar.

Nun lese ich aber sehr oft Konstruktionen wie »Wir sind Ihr vertrauensvoller Partner«. Die beabsichtigte Botschaft ist: »Uns können Sie vertrauen.« Sprachlich betrachtet sagt der Satz aber »Wir vertrauen Ihnen«, also genau das Gegenteil. Richtig ist in diesem Fall »vertrauenswürdig«, wahlweise auch »seriös«, »verlässlich« oder Ähnliches.

Auch eine »vertrauensvolle Zukunft« ist mir in Broschüren und auf Websites schon versprochen worden. Mir reicht es vollkommen, dass ich selbst vertrauensvoll in die Zukunft blicke. Wenn mir ein Produkt oder eine Dienstleistung das erleichtert: fein. Die Zukunft selbst kann aber nicht vertrauen.

 

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