Is it still going?!

In einem Online-Shop, den ich gern besuche und in dem ich auch häufiger mal kaufe, las ich gerade Folgendes:

Ehrlich, da wird mir richtig schlecht, und ich frage mich zum x-ten Mal, was in den Hirnen von Werbetextern vorgeht, die so was verzapfen. GEHT’S NOCH?! Ich bin durchaus tolerant, was die Einbürgerung von englischen Begriffen angeht, aber wenn von 9 Wörtern in einem Satz 3 englisch sind und mindestens zwei davon wirklich verzicht- bzw. ersetzbar wären, dann ist es wirklich zu viel.

Oder war es hier am Ende mal wieder die Grafik, die gesagt hat: So passt das viel besser, genau bündig, die Schriftgrößen entsprechen unserer CI, das lassen wir so! Es ist fast zu befürchten …

Kategorien: Allgemein, Makler und andere Spezialisten und getaggt , , , . | Kommentieren |

6 Kommentare

  1. Cat
    Am 23. August 2011 um 14:39 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Das ist ja jetzt graphic-bashing at it’s best, wa? Der Kunde ist immer König ;-)
    (und ich kaufe Dir Dein überflüssiges „r“ ab).

    • Sprachpingel
      Am 23. August 2011 um 14:49 Uhr veröffentlicht | Permalink

      Ich meinte den Grafiker oder die Grafikerin direkt in dem Unternehmen, der/die den optischen Unternehmensauftritt irgendwann mal aus der Taufe gehoben hat bzw. heute nach deren/dessen Ideen handelt. Also den … wie nennt man das dann? Art Director? Chef-Designer in diesem Fall wohl nicht.
      Danke auf jeden Fall für den Hinweis auf das r, das schenke ich dir sogar!

  2. Rainer
    Am 23. August 2011 um 14:50 Uhr veröffentlicht | Permalink

    „mal wieder die Grafik“? Tss. So’n Quatsch verzapfen üblicherweise Werbetexter oder irgendwelche Strategen, und wir müssen dann sehen, wie wir den Würgereiz bei Umsetzen unterdrücken. Eigene Erfahrung zumindest.

    • Sprachpingel
      Am 23. August 2011 um 15:05 Uhr veröffentlicht | Permalink

      Oha, ich sehe, ich habe einen wunden Punkt getroffen. Natürlich hat das ein Werbetexter geschrieben – so steht’s ja auch da! Von der Erfahrung, dass Rechtschreib- bzw. Formulierungsargumente gegenüber irgendwelchen optischen Erwägungen den Kürzeren ziehen, kann euch aber auch jeder Lektor ein Liedchen trällern. Ein klassisches Beispiel ist die Weigerung vieler Unternehmen, ihren Firmennamen bei Kopplungen mit Bindestrichen zu versehen.

  3. Cat
    Am 23. August 2011 um 15:05 Uhr veröffentlicht | Permalink

    > Rainer: So’n Quatsch verzapfen üblicherweise Werbetexter oder irgendwelche Strategen …

    Genau. Oder der Chef selbst oder der Sohn vom Nachbarn, der auch Text kann oder ein innovativer Haufen Luftpumpentextpraktikanten ;-)

  4. Sprachpingel
    Am 23. August 2011 um 15:14 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Luftpumpentextpraktikanten – klasse :-) Merk ich mir!

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