Geschlechtergerechte Sprache – schwierige Sprache

Der Grundgedanke der »geschlechtergerechten Sprache« ist ja nicht grundsätzlich falsch. Und doch kostet es einiges an Verrenkungen, einen Text wirklich so zu schreiben, dass Männer und Frauen gleichermaßen angesprochen sind. Beide Formen auszuschreiben, macht einen Text sperrig und schwieriger zu lesen, die Klammern im Wortinneren funktionieren nicht immer, das sogenannte Binnen-I ist nicht erlaubt. Der Spagat zwischen politischer Korrektheit und Lesbarkeit ist manchmal ganz schön groß.

parson communication, ein Unternehmen für technische Dokumentation und Wissensmanagement, hat dazu gerade gebloggt – der Artikel »Liebe Diebinnen und Diebe« gibt einen guten Überblick über die Möglichkeiten und Fallstricke in diesem Zusammenhang.

Und wie handhaben Sie/handhabt ihr es mit diesem Thema in der Unternehmenskommunikation?

 

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Weitere Artikel von mir zur geschlechtergerechten Sprache:

Wie ist eigentlich die weibliche Form von »Gast«?

»Vorständin« im Online-Duden – wie bitte?!

Gendern, bis die Ärztin kommt

 

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