Abgekartetes Spiel

Die »Deichgrafikerin« Katja Frauenkron hat ja von ihren Reisen und Ausflügen schon häufiger mal wunderbares Sprachpingel-Blogfutter mitgebracht – nachzulesen zum Beispiel hier oder hier. Aber warum in die Ferne schweifen? Dieses Kleinod der Rechtschreib-Ignoranz fand sie letzten Sonntag zu Hause, als sie am Frühstückstisch die gesammelten Käseblätter aus der Elbmarsch durchsah.

 (zum Vergrößern auf das Bild klicken)

Ob sich das Lokal auf oder neben einer Kartbahn befindet, ob der Autor eine besondere Vorliebe für solche Knatterkisten hat oder ob wir es einfach nur mal wieder mit einem Fall von »immer so, wie man’s spricht« zu tun haben, ist nicht überliefert.

Danke, Katja!

Rubriken: AllgemeinKnapp daneben ist auch vorbei | 4 Kommentare | |

4 Kommentare

  1. vom 20. Juni 2012 um 17:35 | Antworten

    “So wird das Essen zu einem Erlebniss” ist auch nicht schlecht. Mit dem Doppel-s wird das Erleben zu einem Genuss :-)

    • Sprachpingel
      vom 20. Juni 2012 um 17:40 | Antworten

      Ja, da ist auch noch mehr: Die Anführungszeichen um den Satz sind Blödsinn, aber wenn man sie setzt, muss der Punkt VOR das Abführungszeichen. Und im nächsten Satz fehlt ein „sich“.

      Aber ich wollte hier jetzt mal das „a la Kart“ in den Mittelpunkt stellen …

  2. vom 22. Juni 2012 um 10:46 | Antworten

    Wieso fehlt da ein “sich”? Sollen doch das frische Obst, Eis und Kirschen mal von ganz alleine schmecken… :-)

    • Sprachpingel
      vom 22. Juni 2012 um 10:49 | Antworten

      Von mir aus ja, aber auch das steht ja hier nicht – hier sollen die Besucher die schmecken lassen. Alles muss man selber machen!

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