»Zwei Minuten für die Sprache« (12/2016): Ungenauigkeiten

Manche Teile kann man innerhalb eines Satzes verschieben, ohne dass sich dadurch die Aussage wesentlich verändert. In anderen Fällen ist das nicht so einfach möglich, jedenfalls nicht, wenn die Formulierung wirklich sauber sein soll: So ist »nicht nur« zum Beispiel etwas völlig anderes als »nur nicht«. Oft steckt der Teufel im Detail.

Letzte Woche hörte ich im Radio folgenden Satz:

Die Piloten drohen ab sofort mit Streiks.

Aus sprachlicher Sicht bezieht sich »ab sofort« in diesem Satz auf »drohen«. Dass die Piloten ab sofort drohen, ist ja erst mal noch nicht weiter neu. Gemeint war aber: Die Piloten drohen mit Streiks, die (ab) sofort beginnen können.

Noch ein Beispiel? Bitte schön:

Um eine kurzfristige Entlastung zu erreichen, müssen wir handeln.

Merken Sie, wo die Unschärfe liegt? Eine kurzfristige Entlastung hält nicht lange an. Gemeint war in diesem Fall, dass die Entlastung schnell eintritt (und dann auch bestehen bleibt). Das aber ist mit dieser Formulierung nicht gesagt. Sprachlich sauber ist es so: Um kurzfristig eine Entlastung zu erreichen, müssen wir handeln.

Natürlich ist in den meisten Fällen aus dem Zusammenhang verständlich, was gemeint ist. Das macht das alltägliche Leben leichter, aber in der Unternehmenskommunikation sollte es kein Argument dafür sein, Ungenauigkeiten gelten zu lassen. Lesen Sie deshalb Texte mit etwas Abstand nach dem Schreiben noch einmal auf solche Ungenauigkeiten durch. Sie werden staunen, was Sie da noch finden können!

 

Dies ist die Dezember-Ausgabe der »Zwei Minuten für die Sprache«, die ich einmal pro Monat per Mail verschicke (Anmeldung). 


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Unverzichtbar: Duden 1 und Duden 9

Ich werde immer wieder gefragt, welche Duden-Bände »man denn so haben sollte« – als jemand, der zwar viel schreiben muss, sich aber nicht hauptberuflich mit Sprache auseinandersetzt. Wir Sprachpingel haben natürlich eine ganze Reihe von Büchern und elektronischen Glossaren zur Hand, die wir konsultieren, allgemeine und auch solche für bestimmte Fachgebiete. Einige davon sehr speziell – mit dem Grammatik-Duden werde ich mich nie anfreunden! –, andere auch im Alltag sehr gut zu gebrauchen. Aber welche davon sind wirklich auch für Nicht-Lektoren sinnvoll und hilfreich?

Wirklich unverzichtbar sind aus meiner Sicht nur diese zwei Bände:

duden

Der gelbe Duden – klar, den kennt man: Rechtschreibung, Rechtschreibung, Rechtschreibung. Der kurze Weg zu richtigen Schreibweisen führt über die Suchfunktion auf der Duden-Website, aber ich selbst schlage auch sehr gern mal in einem »richtigen« Buch nach, wenn ich schon immer am Bildschirm lektoriere.

Völlig zu Unrecht weniger bekannt ist der grüne Duden, der gerade im Oktober in neuer, überarbeiteter Auflage erschienen ist und den ich weitaus häufiger zur Hand nehme als den gelben (okay, Rechtschreibung kann ich ja auch einigermaßen ;-)). Das »Wörterbuch der sprachlichen Zweifelsfälle« befasst sich mit Tausenden von Fragen, von denen man sich die meisten tatsächlich irgendwann in seinem (Schreiber-)Leben mal stellt. Zum Beispiel: Was ist der Unterschied zwischen »scheinbar» und »anscheinend«? Wie geht man orthografisch korrekt mit der Nennung beider Geschlechter in einem Text um? Wie ist das überhaupt mit Political Correctness in Texten? Meine Ausgabe ist voll mit kleinen Zetteln an den Stellen, die ich immer wieder mal nachlesen muss. Dieser Band erleichtert mir mein Lektorenleben sehr – und er eignet sich auch bestens für Nicht-Profis.

Wenn man diese beiden Duden-Bände griffbereit hat und benutzt, kann eigentlich schon gar nicht mehr so viel passieren. Wer mag, kann noch das Stilwörterbuch zur Hand nehmen, das viele Beispiele zur richtigen Anwendung von Wörtern bereithält.

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»Zwei Minuten für die Sprache« (11/2016): Relativpronomen

Retro-Chic: Was wir eigentlich nur aus der Mode kennen, gibt es auch in der Sprache. Da werden auf einmal Sachen wieder modern, die eigentlich schon erledigt geglaubt waren. So ein Phänomen beobachte ich seit einiger Zeit bei Relativpronomen.

Ein Relativsatz (hier jeweils grün gekennzeichnet) liefert eine nähere Beschreibung eines Aspekts aus dem Hauptsatz:

In dem Vortrag, der für große Erheiterung sorgte, ging es um XY.
Die Sendung, die ich gestern gesehen habe, war sehr interessant.

Sehr oft lese ich statt „der« »die«, »das« an dieser Stelle wieder »welcher«, »welche«, »welches«. Warum das so ist? Mir ist es ein Rätsel. Diese Formen wirken nicht nur umständlich und angestaubt, sie sind auch länger als »der«, »die«, »das«. Also: weg damit!

Überlegen kann man, wenn auf das Relativpronomen ein Artikel folgt, der zu einer Wortdopplung führen würde (»Der Wortbeitrag, der der Rede folgte, …«). In der Schule haben wir mal gelernt, dass in solchen Fällen »welche« eleganter ist. Auch das halte ich aber für überholt. Wer seinen Lesern nicht zutraut oder zumuten möchte, das zu sortieren, kann auch durch Umformulierungen für Klarheit sorgen (»Auf die Rede folgte ein Wortbeitrag. In diesem …«).

Nützlich als Relativpronomen ist vor allem »welches«, nämlich als Merkhilfe: Wenn ein »das« nach einem Komma steht, haben viele Menschen den Impuls, »dass« zu schreiben. Das ist aber nicht immer richtig. Hier gilt: Wenn sich das Wort an der fraglichen Stelle durch »welches« ersetzen ließe, ist das einfache s korrekt.

 

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»Zwei Minuten für die Sprache« (10/2016): mutmaßlich vs. vermeintlich

Vor einiger Zeit schrieb mir eine Leserin, ihr falle immer häufiger die Verwechslung von »mutmaßlich« und »vermeintlich« auf. Spontan konnte ich diese Beobachtung nicht bestätigen, aber zumindest in die eine Richtung habe ich diesen Fehler inzwischen auch festgestellt: Oft sagt man »vermeintlich«, wo eigentlich »mutmaßlich« richtig wäre. Schauen wir also mal genauer hin.

Beide Begriffe sind Adjektive, und beide beschreiben eine Bewertung aufgrund von Annahmen und Indizien. Während aber »mutmaßlich« sozusagen die positive Variante ist (Duden: »aufgrund bestimmter Tatsachen, Anzeichen möglich, wahrscheinlich«), kennzeichnet »vermeintlich« tendenziell die gegenteilige Sachlage, nämlich eine irrige Annahme (Duden: »[irrtümlich, fälschlich] vermutet, angenommen; scheinbar«).

Ein mutmaßlicher Täter ist eine Person, von der man auf Basis aller gerade verfügbaren Indizien annehmen kann, dass sie eine bestimmte Tat begangen hat.

Entpuppt sich dieser Mensch aber im Nachhinein als völlig unbescholtener Bürger, dann war er nur vermeintlich der Täter. Im Rückblick kann man dann sagen, die Polizei suchte den vermeintlichen Täter; auch wenn er zum Zeitpunkt der Suche für die Beamten der mutmaßliche Täter war. Anders gesagt: Für den Gebrauch von »vermeintlich« benötigt man mehr gesicherte Informationen als für den von »mutmaßlich«.

Die Unterscheidung ähnelt ein wenig der zwischen »anscheinend« und »scheinbar«, über die ich hier schon einmal geschrieben habe.

 

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»Zwei Minuten für die Sprache« (09/2016): Zahlen

Ich werde häufig gefragt, wie man Zahlen in verschiedenen Zusammenhängen als Wort schreibt. Deshalb gibt es heute eine kleine Sammlung der wichtigsten Regeln.

Starten wir mit dem, was einfach ist und was ich auch praktisch nie falsch geschrieben sehe: Zahlwörter, die adjektivisch gebraucht werden, schreibt man klein (jeder zweite Mensch, nach der sechsten Wiederholung). Und auch generell schreibt man Zahlwörter klein:

Sieben plus drei ist zehn.
Wir waren zu viert im Kino.
Um fünf hat sie Feierabend.
In der Rangliste steht er auf Platz sechs.

Und wann ist die Großschreibung erforderlich und richtig? Wie immer gilt auch hier, dass man Substantive großschreibt. Wenn also eine Zahl als Substantiv verwendet wird, bekommt sie einen großen Anfangsbuchstaben.

Ich habe eine Sechs gewürfelt.
Ach(,) du grüne Neune!

Auch wenn das Zahlwort für eine Person steht (und es diese nicht nur adjektivisch beschreibt, siehe oben), schreibt man groß:

Er ist Zweiter (= zweiter Sieger) geworden.
Jeder Vierte bekommt ein Eis.

Ein genereller Nachschlagetipp noch zum Abschluss: Im Duden sind die Schreibweisen zu Zahlen unter »acht« bzw. »achtzig« zusammengefasst.

 

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»Zwei Minuten für die Sprache« (08/2016): Bezüge

Die Position der einzelnen Teile eines Satzes bestimmt man als Muttersprachler meist intuitiv. Und selbst wenn etwas mal nicht ganz am richtigen Platz sitzt, ist doch meist klar, was gemeint ist. Das mag im privaten Kontext akzeptabel sein, in der Unternehmenskommunikation und bei sonstigen Texten mit Informationscharakter aber kommt es auf präzise und eindeutige Formulierungen an. Wenn Bezüge nicht stimmen, geht die Eindeutigkeit verloren. Und das passiert öfter, als man denkt.

Sehr oft lese und höre ich, auch in den Medien, Formulierungen wie diese:

Mit hoher Wahrscheinlichkeit gehen Experten davon aus, dass …

In 100 % dieser Fälle ist gemeint, dass die Vermutung der Experten sehr wahrscheinlich zutrifft. In dieser Satzstellung bezieht sich »mit hoher Wahrscheinlichkeit« aber sprachlich auf »gehen … davon aus«; die Aussage ist also, dass die Experten wahrscheinlich davon ausgehen (vielleicht vermuten sie aber auch etwas anderes). Richtig ist also: »Experten gehen davon aus, dass mit hoher Wahrscheinlichkeit …«

Noch ein Beispiel:

Ich freue mich morgen auf das Treffen in der Handelskammer.

Sie merken es schon, oder? Das Treffen findet morgen statt, und der Schreiber freut sich darauf. Wir dürfen wohl davon ausgehen, dass er das heute schon tut. Der Satz sagt aber aus, dass er sich erst morgen freut (wann das Treffen stattfindet, überliefert er bei genauer Betrachtung nicht). Das »morgen« gehört ans Satzende.

Falsche Bezüge können im besten Fall für Erheiterung sorgen, im schlechteren Fall führen sie zu Missverständnissen. Beides ist in der Unternehmenskommunikation ungünstig.

 

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»Zwei Minuten für die Sprache« (07/2016): Beispiele

Beispiele bereichern einen Text, machen ihn anschaulich und sorgen so dafür, dass der Inhalt leichter zu erfassen ist. Bei der Einbindung von Beispielen lese ich aber häufig unnötig komplizierte Konstruktionen, die dann wiederum den Text unnötig auswalzen. Es ist Zeit, ein wenig aufzuräumen!

Sehr verbreitet ist die Wendung »wie zum Beispiel«.

Soziale Medien wie zum Beispiel Twitter gehören heute zur Unternehmenskommunikation.

Diese Wendung ist bei genauerer Betrachtung inhaltlich gedoppelt, denn »wie« und »zum Beispiel« erfüllen jeweils allein schon denselben Zweck:

Soziale Medien wie Twitter gehören heute zur Unternehmenskommunikation.
Soziale Medien, zum Beispiel Twitter, gehören heute zur Unternehmenskommunikation.

Dabei ist zu beachten, dass die Konstruktion mit »zum Beispiel« in Kommas eingeschlossen ist, während die kürzere Variante mit »wie« ohne auskommt.

Und noch etwas: Wenn Sie mehrere Beispiele aufzählen und diese Aufzählung einleiten, indem Sie ein »zum Beispiel« voranstellen, brauchen Sie am Schluss kein »usw.« oder »etc.« mehr. Das wäre ebenfalls eine Dopplung, denn sowohl »zum Beispiel« als auch »usw.« oder »etc.« zeigen an, dass die Aufzählung nicht erschöpfend ist. Auch hier haben Sie also ein Entweder-oder.

 

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»Zwei Minuten für die Sprache« (06/2016): Bedarf und Nachfrage

Oft ist in den Nachrichten von Bedarf die Rede. Da geht es darum, dass es zu wenige Wohnungen gibt, dass Menschen mehr Vitamine brauchen oder dass in Deutschland oder woanders irgendetwas knapp ist.

Verstärkt stelle ich dabei in der letzten Zeit einen Fehler fest, der mir so vorher kaum untergekommen ist: Selbst in den großen Nachrichtensendungen ist von einem Bedarf nach etwas die Rede. Bedarf besteht aber grundsätzlich und ausschließlich an etwas (Bedarf an Wohnungen, Bedarf an Vitamin C).

Die Kombination von »Bedarf« mit »nach« gibt es nur in umgekehrter Reihenfolge und mit anderer Bedeutung: Man kann eine Suppe nach Bedarf salzen oder sich nach Bedarf mit Büchern für den Urlaub eindecken.

Vielleicht kommt es daher, dass so viele von einem »Bedarf nach etwas« sprechen; auch wenn es nicht erklärt, warum dieser Fehler in letzter Zeit verstärkt auftritt. Letzteres könnte auch am allgemein weniger sorgsamen Umgang der Medien mit der Sprache liegen.

Eine andere Idee: Der Fehler stammt aus einer inhaltlichen Vermengung mit »Nachfrage«, denn die kombiniert man korrekt mit »nach«.

Noch mehr Theorien? Ich bin gespannt auf Kommentare!

 

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Ja, wo laufen sie denn hin?

In letzter Zeit greift nach meiner Beobachtung eine Sprachschlamperei verstärkt um sich. Beinahe jeden Tag kommt mir mindestens ein Beispiel der folgenden Sorte unter:

Die Touristen in Hamburg nehmen zu.
(so gehört im NDR)

Das Gastronomieangebot meiner Heimatstadt ist durchaus reichhaltig und gut, also ist es durchaus denkbar, dass die Touristen nach ihrem Aufenthalt ein bis zwei Kilo mehr auf die Waage bringen. Genau das ist die Aussage des Satzes; gemeint war aber etwas anderes.

Noch ein Beispiel?

Anstieg von Bettlern (Mopo 16-05-07) 1

Anstieg von Bettlern (Mopo 16-05-07) 2

(Hamburger Morgenpost, 07.05.2016)

Der höchste Berg in Hamburg ist 80 Meter hoch, von einem massiven Anstieg kann man da nicht gerade reden. Und was sollten die Bettler auch auf dem Süllberg?

Und weiter geht’s:

Bildschirmfoto 2016-05-31 um 10.36.36

(Tweet der ZEIT, 31.05.2016)

Wohin die Arbeitslosen wohl zurückgehen? Weiß man denn, wo sie mal hergekommen sind?

 

Ich könnte diese Liste noch beliebig lange fortsetzen. Aber Spaß beiseite – was in all diesen Fällen ansteigt, ist die Zahl: Die Zahl der Touristen in Hamburg nimmt zu; die Zahl der Bettler steigt massiv an, die Arbeitslosenzahl ging stärker zurück als erwartet.

Wer das nicht dazuschreibt, produziert schiefe Bilder.

Dass selbst Leute, die mit dem geschriebenen Wort ihr Geld verdienen, das immer öfter nicht hinbekommen, finde ich … na ja, sagen wir mal: bemerkenswert.

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Interview mit einem Pingel

Über Twitter lernt man tolle Leute kennen: Gitte Härter zum Beispiel. Ich lese schon lange ihre Beiträge, freue mich über ihre Zeichnungen, und immer mal wieder gibt es einen kurzen Austausch bei Twitter. Gitte war es auch, die mich auf den wunderbaren Schreibtischaufsatz aufmerksam machte, den ich gar nicht mehr aus meinem Büro wegdenken möchte.

Jetzt hat sie mich für ihr Schreibnudel-Blog mit Fragen bombardiert: über den Namen »Sprachpingel«, über Sprache im Allgemeinen und die Lektoratsarbeit im Besonderen. Ich wünsche viel Spaß beim Lesen dieses Interviews!

bleistiftimkopf

© Gitte Härter, himbeerwerft.de

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